bergkette "L'albera"


Foto: Àrea de Medi ambient de Roses

Foto: Àrea de Medi ambient de Roses

Foto: Joan Budó

Das Naturschutzgebiet von Albera (erschaffen durch Gesetz 3/1986 vom 10. März vom Parlament von Katalonien) gehört zwar nicht zum Gemeindebezirk Roses, befindet sich aber nicht weit entfernt, so dass der interessierte Besucher es leicht erreichen kann.

Das Gelände Albera besteht aus zwei Teilen: dem westlichen (Requesens-Baussitges), mit einer bedeutenden bewaldeten Fläche und einer großen Vegetationsvielfalt des Mittelgebirges, und einem trockenerem und niedrigerem Teil (Sant Quirze de Colera-Balmeta), mit deutlicher Vorherrschaft einer Strauchvegetation.

Im ersten Teil können wir also Pflanzenarten einer feuchten Umwelt finden wie die Stechpalme (llex aquifolium, gesetzlich geschützt), die Eibe (Taxus baccata) und zahlreiche Orchideen, während in der zweiten Zone Arten überwiegen, die sich an die Trockenheit anpassen, inbegriffen das sogenannte mediterrane Gestrüpp, wie zum Beispiel der stachelige Dornginster (Calicotome spinosa) und die weiße Zistrose (Cistus sp).
In Bezug auf die Fauna überragt eine sinnbildliche Art: die Mittelmeer-Schildkröte (testudo hermanni), da sie nur hier und am Cap de Creus und am Garraf mit Erfolg wiedereingeführt wurde.

Weitere ökologisch interessante Örtlichkeiten in der Serra de l'Albera

Wald von La Maçana

An der Nordflanke der Serra de l'Albera im Gemeindegebiet von Argelès-sur-Mer (Frankreich) gelegenes Buchen- und Flaumeichengebiet mit insgesamt 300 Hektar.


Teichrevier von La Jonquera

Ein 30 Hektar großes Gebiet mit zahlreichen kleinen Seen und Teichen im südlichen Bereich des Gemeindegebiets von La Jonquera, unweit von Cantallops und Capmany.

Albera-Reproduktionszentrum für Schildkröten

Diese in unmittelbarer Nähe der Kapelle der Mare de Déu del Camp (Garriguella) gelegene Einrichtung wurde zur Reproduktion und zum Schutz der Mittelmeerschildkröte gegründet.

Kulturgeschichtliches vermächtnis

In der Serra de l'Albera konzentrieren sich wie kaum sonst wo in Katalonien die verschiedensten Zeugnisse der Megalithkultur (110 Dolmen, 19 Menhire, 7 Zisten und eine Siedlung aus der Jungsteinzeit). Auch die romanische Baukunst ist in Form von zahlreichen kleinen Kapellen, Kirchen und Klöstern reich vertreten. Das diesbezüglich wichtigste Bauwerk ist das ehemalige Benediktinerkloster von Sant Quirze de Colera aus dem 10. Jahrhundert.

Eingebettet in eine wunderschöne Landschaft befinden sich in diesem Schutzgebiet auch die Reste verschiedener Burgen aus dem 14. und dem 15. Jahrhundert: Rocabertí, Requesens und Canadal.

Auskunft Parkverwaltung
C/ Mossèn Amadeu Sudrià, 3 Espolla 17753 | T. 972 545 079


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